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cid Groß-Gerau - Das Gefühl, dass das smarte Zuhause ständig aufpasst, finden viele Menschen beruhigend. Vorausgesetzt, sie sind auch die einzigen, die diese Überwachungsfunktion nutzen können. Pixaline / Pixabay.com / CC0

Überwachungsnetz: Zweischneidig, aber erwünscht

Einerseits möchte niemand überall überwacht werden, aber Angst und Unsicherheit wecken in Verbrauchern das Bedürfnis nach Versicherung. Deshalb überwiegen zum Beispiel beim Thema Smart Home die Befürworter die Skeptiker.

Einerseits möchte niemand überall überwacht werden, aber Angst und Unsicherheit weckt in Verbrauchern das Bedürfnis nach Versicherung. Deshalb überwiegen zum Beispiel beim Thema Smart Home die Befürworter die Skeptiker. Die Idee ist einfach: Im Internet der Dinge ist der Haushalt vernetzt und kann über Sensoren und Kameras Bewegungen aufzeichnen. So weiß der Besitzer, wenn verdächtige Bewegungen auf dem Grundstück verzeichnet werden.

Kameras können dann gleich mit der Aufzeichnung beginnen oder ein Sicherheitsdienst wird aktiviert, während der Besitzer die weiteren Schritte einleitet. 58 Prozent der Deutschen können sich laut repräsentativer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt durch Smart-Home-Upgrades eine verbesserte Sicherheit vorstellen.

"Ohne große Umbaumaßnahmen können Smart-Home-Technologien die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen. Kommt es trotzdem zum Einbruch, schützt eine Hausratversicherung", rät CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser. "Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für aufgebrochene Fenster, Türen und - falls mitversichert - Vandalismus-Schäden nach einem Einbruch."

Die Umfrage fand im Oktober 2016 statt und konnte somit die aktuellen Enthüllungen zu Überwachungsmaßnahmen der Geheimdienste nicht berücksichtigen. Zumindest in der Theorie ändert das aber nichts am grundlegenden Bedürfnis der Menschen, sich selbst und ihr Zuhause in Sicherheit wägen zu wollen.

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