Bosch kündigt neue vernetzte Hausgeräte an

Per App den Backofen überwachen und steuern oder mit Kühlschrankkamera die Vorräte aus der Ferne überprüfen: Smartphone und Apps haben auch die Küche »smart« gemacht. Ab Herbst erweitert Bosch sein Angebot für die digitale Küche.


Per App den Backofen überwachen und steuern oder mit Kühlschrankkamera die Vorräte aus der Ferne überprüfen: Smartphone und Apps haben auch die Küche »smart« gemacht. Ab Herbst erweitert Bosch sein Angebot für die digitale Küche.

Immer mehr Hausgerätehersteller verschreiben sich dem Internet der Dinge, sprich: Herd, Waschmaschine oder Kühlschrank sind vernetzt, viele Funktionen können auf dem Tablet oder Smartphone kontrolliert oder gesteuert werden. So kann etwa ein Herd per Smartphone-App aus der Ferne abgeschaltet werden oder ein Backprogramm stellt sich automatisch ein, sobald ein digitales Rezept aufgerufen und die Daten an den Herd geschickt wurden. Auf der kommenden Internationalen Funkausstellung in Berlin (4. bis 9. September 2015) werden viele Hausgerätehersteller ihre Innovationen zeigen. Bosch Hausgeräte hat im Vorfeld dieser Messe jetzt eine ganze Reihe neuer vernetzbarer Haugeräte für diesen Herbst angekündigt.

Der Hersteller ergänzt sein Produktangebot um digitale Hausgeräte wie Waschmaschinen, Trockner und Kaffeevollautomaten. Für letztere Geräteklasse wird es das Portal »Coffee World« mit zahlreichen Rezepten geben. In seine vernetzten Kühlschränke integriert Bosch Kameras. Damit lassen sich Vorräte kontrollieren, ohne den Kühlschrank öffnen zu müssen. Ist man sich beim Einkaufen unsicher, wie viel Milch im Kühlschrank lagert, ruft man einfach das Bild vom Kühlschrankinneren und erhält einen Überblick. Außerdem wird Bosch seinen Kundenservice verbessern. Künftig sollen Service-Techniker per Ferndiagnose auf die Geräte zugreifen und diese warten können, kündigt Bosch an.

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