Spotcam macht Videoüberwachung einfach

Die eigene Wohnung oder das Büro aus der Ferne zu überwachen, verspricht Spotcam besonders einfach zu machen. Dank der drahtlosen WiFi-Kamera in HD-Qualität und einer Cloud-Lösung mit Aufzeichnungsfunktion gelingt das auch.


Eine IP-Kamera in das eigene Netzwerk einzubinden, ist nicht immer einfach. Besonders Nutzer ohne Netzwerkkenntnisse stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn neben der Kamera auch noch Apps auf Endgeräte installiert werden sollen, die eine internetbasierte Überwachung aus der Ferne erlauben. Kompliziert wird es zusätzlich, wenn LAN-Kabel zum Router oder Stromkabel verlegt werden müssen. Hier muss oft ein Fachmann eingreifen, der die Überwachungslösung professionell ins Heimnetzwerk einbindet. Es geht aber auch ohne viel Aufwand, wie die Firma Spotcam zeigt.

Das junge taiwanische Unternehmen wurde von Managern aus der Branche der Videoüberwachung gegründet, die sich eine einfache Geräteinstallation und intuitive Softwarebenutzung für die aufgezeichneten Videos zum Ziel gesetzt haben. Spotcam heißen die beiden Videokameras SpotCam HD und die SpotCam HD Pro (für den Außeneinsatz), die bestechend scharfe Bilder liefern und dank Infrarot-Sensoren auch nachts das Umfeld gut ausleuchten. Beide Kameras werden ausschließlich über WLAN eingerichtet und mit der dazugehörigen Cloud-Plattform verbunden. Dazu loggt sich der Nutzer auf Spotcam.de ein und meldet ein Benutzerkonto an. Das passiert in wenigen Minuten, eine Software muss nicht installiert werden.

Per Browser wird die Kamera angesteuert, die über das Internet ein klares Bild und Ton liefert. Die drahtlose Übertragung zum Heim-Router setzt natürlich eine stabile und dauerhafte WLAN-Verbindung voraus, ein Repeater hilft unter Umständen, das WLAN-Signal zu verstärken.

Dank Apps für iOS und Android können Live-Bilder und Aufzeichnungen auch von unterwegs mit einem Smartphone oder Tablet aufgerufen werden. Da die Kameras über Audio-Schnittstellen verfügen, wird Sprache in beide Richtungen übertragen. Als Babyphone eingesetzt, liefert Spotcam Videos und Ton vom Kinderzimmer und kann mit einer im Raum anwesenden Person auch sprechen.

Das zweite Herzstück neben den Kameras ist die Cloud-Plattform von Spotcam selbst. Nutzer können hier Einstellungen wie Benachrichtigungen bei Bewegungen in Abhängigkeit von Uhrzeiten durchführen. Alerts werden per E-Mail zugestellt. Hier werden zudem Zeiträume definiert, wie lange die Videos in der Cloud von Spotcam aufgezeichnet werden sollen. Eine 24-stündige Aufzeichnung ist kostenlos. Die Zeitraffer-Funktion ermöglicht es im Zusammenspiel mit der kostenfreien 24-Stunden-Videoaufzeichung in der Cloud, dass Anwender sich den Videostream eines Tages in nur wenigen Sekunden oder Minuten ansehen und sich so sehr schnell einen Überblick verschaffen können. Daneben gibt es die 3-Tage-Aufzeichung für 3,60 Euro im Monat, 7 Tage für 5,50 Euro sowie 30 Tage für 18 Euro. Ein Datenexport der Videoaufnahmen, beispielsweise in eine persönliche NAS, ist nicht möglich.

Die Kamera Spotcam HD für Videokommunikation und Aufzeichnung in Innenräumen kostet im Handel 179 Euro, die baugleiche SpotCam HD Pro, geschützt gegen Regen und Staub nach Schutzart IP54, kostet laut Hersteller 229 Euro.

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