Ohne Terminvereinbarung im Laden: Apple Watch zum Anfassen

Die Apple Watch dürfen interessierte Kunden zukünftig ohne vorherige Terminabsprache im Apple Store testen. Die Kundschaft muss nur einen Apple-Mitarbeiter im Laden finden, der Zeit hat, die Uhr zu präsentieren.


Die Apple Watch zum Anfassen gibt es ab jetzt in den Apple-Stores in Deutschland und in den USA. Laut eines Berichts der Website 9to5Mac dürfen Kaufinteressenten ohne vorherige Terminabsprache in den Läden die Apple-Mitarbeiter bitten, dass sie die digitale Uhr dem Kunden präsentieren. Der normale Mitteleuropäer, sozialisiert von Kindesbeinen an nach den Regeln der freien Marktwirtschaft, darf folglich endlich darauf hoffen, dass er in alte Gewohnheitsrechte zurückverfallen darf und ihm als Kunde das Produkt seiner Begierde ohne Terminabsprache wieder feilgeboten wird. Zuvor muss der Kaufinteressent einer Apple-Watch nur einen freien Mitarbeiter im Apple-Store finden und diesen bitten, dass er das begehrte Modell für ihn aus der Vitrine holen möge. Hat der Verkäufer dann auch Zeit für den Kunden, steht dem Kaufvorgang des Lifestyle-Produkts nichts mehr im Wege.

Wenn in diesem Herbst tatsächlich das Betriebssystem Watch 2.0 erhältlich sein wird, sollen zukünftig auch native Apps auf der Apple Watch ihren Dienst tun. Die Smartwatch ist dann nicht mehr abhängig von Anwendungen, die auf dem gekoppelten iPhone laufen. Zudem soll der Anwender mit der Uhrkrone durch seine Termine blättern können. Außerdem erhält die Apple Watch einen neuen Nachttischmodus. Dieser zeigt während des Ladens die Uhrzeit an und kann dann als Wecker fungieren.

Branchenkennern zufolge hat Apple mehr als 2,5 Millionen Datenuhren seit dem Verkaufsstart im April 2015 abgesetzt. Jede zweite verkaufte Smartwatch soll eine Apple Watch sein. Laut Analysten von IHS Displaysearch würden in diesem Jahr 34 Millionen Displays für Computeruhren gefertigt, wovon die Hälfte an Hersteller Apple geliefert werde.

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