Abrechungsfehler: LTE-Kunden von Vodafone bezahlten zu viel

Irrtümlich abgerechnete Datenpakete haben zu höheren Rechnungsbeträgen bei Vodafone-Nutzern im LTE-Netz geführt. Fast 50.000 Verbraucher sind betroffen.


Eine Panne bei der Mobilfunkabrechnung von Vodafone sorgt für Ärger. Kunden dieses Providers wurden regelmäßig neun Cent-Beträge für mobile Datennutzung im LTE-Netz berechnet, auch wenn die mobile Datennutzung ausgeschaltet wurde. Die Ursache sei ein Einstellungsfehler im LTE-Netz des Providers, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Demnach wurden Kunden die Kosten für Signalisierungspakete in Rechnung gestellt, die lediglich zur Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen Handy und LTE-Netz sorgen. Die nur wenige Byte großen Datensätze wurden irrtümlich berechnet. Mittlerweile sei der Fehler behoben.

Vodafone zufolge bestehe der Fehler mindestens seit den vergangenen drei Monaten, ein Schaden soll lediglich bei den 14.000 Prepaid-Kunden entstanden sein, deren Guthaben durch die Panne geschmälert wurden. Vodafone will die fälschlicherweise abgebuchten Beträge gutschreiben. 33.000 Vertragskunden, denen ebenfalls Signalisierungsdaten-Pakete berechnet wurden, sei keine zusätzliche finanzielle Belastung entstanden, da sie laut Vodafone mit Flatrate-Tarifen mobile Datendienste nutzen.

Besorgte Kunden sollen sich an die Unternehmens-Hotline wenden oder über die meinVodafone-App mit dem Carrier Verbindung aufnehmen.

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