Datenbrillen sind kein Verkaufsschlager

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger könnten sich vorstellen, Informationen per Datenbrillen zu nutzen. Doch erste Rückschläge lassen Zweifel aufkommen.


Datenbrillen bringen das Internet direkt ins Sichtfeld des Trägers. Offenbar ist die Idee nach wie vor reizvoll für viele Menschen, denn laut einer neuen Befragung des ITK-Verbands Bitkom können sich 38 Prozent der Deutschen vorstellen, Smart Glasses wie Google Glass, Sony Smart Eyeglass oder Epson Moverio zu nutzen. Tatsächlich verbreitet sind Datenbrillen aber noch nicht.

Ob Kurznachrichten, als Navigationshilfe oder Zusatzinfos über lokale Gegenden, in denen der Träger sich gerade aufhält: Datenbrillen können in vielen Einsatzfeldern nützlich sein. Bei Privatverbrauchern kommen die Produkte aber nicht gut an. Sie sind zu teuer und wenig überzeugend. Google hatte vor kurzem die Entwicklung für seine Datenbrille Google Glas eingestellt. Experten gehen davon aus, dass sich intelligente Brillen eher noch im industriellen Umfeld etwa bei Gerätewartungen oder bei Ärzten durchsetzen könnten.

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