Amazon verklagt Nutzer
Für positive Kundenbewertungen gibt es mittlerweile Agenturen, aber auch Privatpersonen schreiben für Geld gefällige Produktrezensionen. Amazon hat die Urheber der Täuschungen nun verklagt.
Beim Online-Shopping hängt viel von positiven Käuferkommentaren ab. Sie sind ein wichtiges Kriterium für eine Kaufentscheidung. Umso schlimmer, wenn Online-Shops gute Produktbewertungen kaufen, um ihren Absatz anzukurbeln. Gegen solche Lohnschreiber ist nun Amazon in den USA gerichtlich vorgegangen. Der weltgrößte Online-Händler hat über 1.000 Privatpersonen verklagt, die über eine Jobvermittlungsplattform ihre Lohnschreiberdienste für gefällige Produktbewertungen angeboten hatten. Zum Angebot solcher Lohnschreiber gehörte, dass sie positive Rezensionen unter verschiedenen Profilen veröffentlichen. Der Preis für solche gefälligen Kommentare liege teilweise bei 5 US-Dollar.
Durch gefälschte Käufermeinungen sieht Amazon seinen Ruf gefährdet. Bereits im April schritt der Konzern gegen Webseiten ein, die gegen Geld positive Bewertungen angeboten hatten.


