Neues Betriebssystem für Fritzbox
Über 120 Neuerungen bringt das Update für den DSL-Router Fritzbox von AVM mit. Jetzt können Nutzer unerwünschte Anrufer auf eine Blacklist setzen oder ihre Heizung im Smart Home regeln.
Mit dem Update 6.50 für die Fritzbox hat der Berliner Hersteller AVM seinem Betriebssystem Fritz OS über 120 Neuerungen beschert. Überarbeitet wurde auch das Design: Die Benutzeroberfläche ist jetzt für Smartphone, Tablet und Notebook optimiert. Vor allem die Analyse der Wlan-Verbindung ist jetzt auf einen Blick sichtbar: Anzeigt wird die Auslastung des aktuell genutzten Funkkanals im Zeitverlauf für das 2,4- und 5-GHz-Frequenzband. Dadurch ist eine Beurteilung der jeweils möglichen Übertragungsleistung auf dem gewählten Kanal möglich. Je geringer die Auslastung des Funkkanals, desto besser sind die dort möglichen Datendurchsätze.
Neu ist eine Telefonbuch-Blacklist gegen unerwünschte Anrufe. Auch die beliebte Kindersicherung wurde verbessert. Pro WLAN-Gerät lässt sich die Surfzeit per Ticket um jeweils 45 Minuten verlängern. Das Einlösen eines Tickets erfolgt nach Ablauf der Online-Zeit auf der im Browser angezeigten Seite. Hier lassen sich auch die Restlaufzeit und Einschränkungen anzeigen.
Das Update bringt zahlreiche neue Funktionen für die Vernetzung des eigenen Heims mit sich. IP-Türsprechanlagen können ein Life-Bild auf das im Heimnetzwerk eingebundene DECT-Telefon Fritz Fon bringen. Zudem können Nutzer in Kombination mit dem Heizkörperregler Comet DECT die Temperatur zu Hause per Smartphone steuern.
Das neue Fritz OS steht ab sofort kostenlos für die Fritzbox 7490 bereit. Anfang 2016 erhalten die aktuellen DSL-Router von AVM das neusten Betriebssystem.


