Virtual Reality nur auf den stärksten Rechnern
In den vergangenen Jahren waren Virtual Reality Brillen ein Dauerthema. Die Datenbrillen stellen virtuelle Welten in 3D dar. Sie müssen allerdings an PCs angeschlossen sein, die um Längen mehr Leistung erbringen, als der Durchschnitts-Heimrechner.
Was bis vor Kurzem noch nach Science-Fiction klang, wird in diesem Jahr endlich "greifbar": Virtuelle Welten, durch 3D-Technik realitätsnah dargestellt. Das ermöglicht zum Beispiel Samsungs Gear VR, die gar keine Datenbrille im eigentlichen Sinne ist, sondern ein Gehäuse, in das ein passendes Smartphone eingelegt wird. Dieses fungiert dann als Display. Zu kaufen gibt es Gear VR seit Ende 2015. HTC Vive und Oculus Rift heißen die großen Rivalen, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. Die Hersteller versprechen realistische Darstellung virtueller Welten und enthüllen auf der CES 2016 (Consumer Electronics Show) in Las Vegas Details zu den jeweiligen Geräten.
Eines ist jedoch schon jetzt klar: Die benötigte Rechenleistung für die flüssige Darstellung via Datenbrille ist enorm. Der durchschnittliche Heimcomputer kann also zum Betreiben moderner VR-Brillen nicht genutzt werden. Das Forschungsunternehmen Gartner hat ermittelt, dass 2016 lediglich ein Prozent aller Rechner weltweit in der Lage sein werden, Virtual Reality darzustellen. Für die meisten Verbraucher bleibt die virtuelle Realität damit dann doch noch Zukunftsmusik.


