Goldmine Video-Streaming?
Video-Streaming erwirtschaftet jährlich einen Millionen-Umsatz. Tendenz steigend.
Video-Streaming ist und bleibt ein florierendes Geschäft. 2015 betrugen die Umsätze für Video-on-Demand Angebote 579 Millionen Euro. Im Jahr 2016 erwarten Statistiker vom Digitalverband Bitkom in Deutschland sogar einen Umsatz von 717 Millionen Euro. Der Verband beruft sich auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS. "Die sich verändernde Mediennutzung macht Streaming für die Anbieter zu einem lukrativen Geschäft", kommentiert Bitkom-Experte Timm Lutter und bezieht sich damit auf die gute Infrastruktur von Internet auf mobilen Endgeräten. Die Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, um mit dem Streaming von Videos Geld zu verdienen. Mit 316 Millionen Euro erzielen kostenfreie, werbefinanzierte Angebote die höchsten Umsätze. Auf diesem Gebiet sind die großen Akteure Video-Portale wie Vimeo oder YouTube.
Kostenpflichtige Video-Angebote bringen 2016 voraussichtlich Umsätze von 401 Millionen Euro. Dazu zählen Portale mit Film- bzw. Serien-Flatrates oder Video-on-Demand wie Netflix, iTunes oder Amazon Prime. Laut Bitkom schauen in Deutschland 76 Prozent der Internetnutzer über 14 Jahre Videos per Stream. Das sind mehr als 42 Millionen Menschen. In der Tat ein großer Markt, der entsprechend für den erwarteten Umsatz sorgen kann.


