Internet-Browser schützt die Identität seiner Nutzer
Jeder Nutzer hinterlässt im Internet Spuren. Spuren, denen Dritte folgen können um sich Zugriff auf persönliche Daten zu verschaffen. Nutzer können sich auf vielfältige Weise davor schützen. Ein neuer Web-Browser schützt Anwender vor Tracking.
Jeder Nutzer hinterlässt im Internet Spuren. Spuren, denen Dritte folgen können um sich Zugriff auf persönliche Daten zu verschaffen. Nutzer können sich auf vielfältige Weise davor schützen. Das Münchener Unternehmen Cliqz stellt einen eigens darauf ausgerichteten Web-Browser bereit. Die Anwendung beruht auf Forschungsdaten von 200.000 Nutzern, die an einer Studie zum sogenannten "Tracking" teilgenommen haben. Dabei wurden 21 Millionen Seitenaufrufe untersucht.
Dabei kam heraus, dass bei der Mehrzahl der untersuchten Seiten Zugriff auf Daten erfolgte, die vom Unternehmen als unsicher eingestuft sind. Das bedeutet, dass aus diesen Daten Rückschlüsse auf den Benutzer und seine Aktivitäten geschlossen werden können. Überspitzt formuliert, können Dritte auf diese Weise herausfinden, welche genauen Vorlieben ein Benutzer hat, was er mag, was er kauft, mit wem er kommuniziert.
"Daten, anhand derer Personen identifiziert oder durchs Web verfolgt werden könnten, sollten gar nicht erst gesammelt werden. Denn: Egal wie gut die ursprüngliche Absicht war - irgendwann könnten sich die Intentionen ändern oder die Daten in die falschen Hände gelangen", sagt Marc Al-Hames, Geschäftsführer der Cliqz GmbH. Deswegen ist der Browser des Münchener Unternehmens auf Anti-Tracking spezialisiert. So werden übermittelte Datenelemente vor der Übermittlung an Tracker vorsorglich verändert, um die Identität der Benutzer zu wahren. Verfügbar ist die Software für Windows und Mac auf https://cliqz.com.


