Schulen benutzen mehrheitlich Filtersoftware
Fast alle deutsche Schulen benutzen heutzutage Filtersoftware, um den Internetverkehr der Schüler einzuschränken. Das soll in erster Linie der Sicherheit dienen.
Fast alle deutsche Schulen benutzen heutzutage Filtersoftware, um den Internetverkehr der Schüler einzuschränken. Das soll in erster Linie der Sicherheit dienen. Bei einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom gaben von 505 Lehrern mit 86 Prozent an, dass in ihrer Schule ein sogenannter "Contentfilter" zum Einsatz kommt. Dagegen gaben zehn Prozent an, dass an ihrer Schule keine entsprechende Software genutzt wird. "Contentfilter ermöglichen es, den Zugriff auf nicht altersgerechte Inhalte zu verhindern. Dabei sind je nach Lösung sehr differenzierte Einstellungen möglich", so Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer von Bitkom.
Die Lehrer befürworten mehrheitlich den Gebrauch dieser Filter und betrachten die generell für sinnvoll. Geschützt werden dabei nicht nur die Schüler vor unangemessenen Inhalten aus dem Netz, es sollen natürlich auch die Rechner und die Netzwerke der Schulen vor fremden Zugriffen und Bedrohungen aus dem Web bewahrt werden. Diverse Contentfilter bieten etwa die Funktion, je nach Klasse den Zugriff zu Webseiten zu erweitern. So könnten Schüler schrittweise den sicheren und hoffentlich verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet erlernen, ohne sich selbst und das gesamte Schulnetzwerk zu gefährden.


