Zahlen per Smartphone

In Zeiten der Digitalisierung und dem Internet of Things wird auch wieder verstärkt Wert auf kontaktlose Bezahloptionen gelegt. Near Field Communication (NFC) ist ein Funk-Standard zur Übertragung von Daten. Neuere (aber nicht alle) Smartphones unterstützen die Nahfeldkommunikation und mit dem entsprechenden Lesegerät können auch Transaktionen stattfinden.


In Zeiten der Digitalisierung und dem Internet of Things wird auch wieder verstärkt Wert auf kontaktlose Bezahloptionen gelegt. Near Field Communication (NFC) ist ein Funk-Standard zur Übertragung von Daten. Neuere (aber nicht alle) Smartphones unterstützen die Nahfeldkommunikation und mit dem entsprechenden Lesegerät können auch Transaktionen stattfinden. Die Technik kommt auch in Geldkarten oder beispielsweise in modernen Beförderungsausweisen des ÖPNVs zum Einsatz. Einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom zufolge wissen aber bisher nur wenige Menschen über die Technik Bescheid. "Kontaktloses Bezahlen ist schnell, bequem und bei immer mehr Einzelhandelsketten oder Tankstellen möglich - aber das ist bei vielen Verbrauchern noch nicht angekommen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Deutschlandweit sind derzeit zirka zehn Prozent aller Kassensysteme NFC-fähig. Vereinzelte Banken beginnen nun verstärkt mit dem Ausrollen von NFC-fähigen Debitkarten.

Die größten Chancen für das Bezahlen per NFC besteht sehr wahrscheinlich in den neuen Technologien Smartphones, Wearables oder sogar Chips, die sich unter die Haut implantieren lassen. "Bei der Transaktion per NFC werden nur verschlüsselte Daten übertragen und auf der kurzen Strecke zwischen Kassenterminal und Smartphone ist Hacking nahezu ausgeschlossen. Die Gefahr, seine Geldbörse mit Münzen und Scheinen zu verlieren, ist weitaus größer", so Rohleder.

STARTSEITE