Anonymer und sicherer unterwegs
Ohne Personalausweis sollte man in der Regel nicht das Haus verlassen. So kann man sich im Notfall oder bei Bedarf jederzeit ausweisen. Im Netz hat man diese Wahl leider selten. Man ist verfolgbar und identifizierbar, wenn man nicht aktiv dagegen vorgeht.
Ohne Personalausweis sollte man in der Regel nicht das Haus verlassen. So kann man sich im Notfall oder bei Bedarf jederzeit ausweisen. Im Netz hat man diese Wahl leider selten. Man ist verfolgbar und identifizierbar, wenn man nicht aktiv dagegen vorgeht.
Nicht nur beim alltäglichen Surfen im Netz, auch bei empfindlicheren Angelegenheiten wie privaten E-Mails oder Web-Banking möchte man als Nutzer gerne unverfolgbar bleiben, damit niemand sich unerlaubt Zugriff auf die private Korrespondenz, Passwörter oder Kontodaten verschaffen kann. Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass rund die Hälfte der deutschen Internetnutzer im vergangenen Jahr Opfer von Cyberkriminalität wurden.
Um sich im Netz sicher zu bewegen, nutzen viele versierte Anwender ein sogenanntes "Virtuelles privates Netzwerk", kurz VPN. Nutzer können sich von überall, wo eine Internetverbindung verfügbar ist, in das VPN einwählen und von dort aus normal im Internet surfen. Der Vorteil dabei: Der Nutzer ist nur bis ins virtuelle Netzwerk verfolgbar. Die Verbindung zum heimischen Rechner ist dabei in der Regel verschlüsselt.
Auf die Weise kann die Privatsphäre des Nutzers geschützt werden, so VPN-Anbieter Hide My Ass! Über ein globales VPN-Netzwerk werden die Internetaktivitäten der Nutzer verschlüsselt und umgeleitet. Die Methode erweist sich als umso sicherer, wenn etwa ein öffentlicher Internetzugang wie ein WLAN-Hotspot benutzt wird. Der Anbieter weist auch darauf hin, dass die Nutzung eines VPN sich nicht in einer rechtlichen Grauzone befindet, sondern in den meisten Ländern uneingeschränkt legal ist.
"Niemand möchte, dass Fremde in die eigenen vier Wände eindringen und herumschnüffeln - genauso ist es heute im Internet. Es ist wichtig, dass Internetnutzer Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen. Denn warum sollte ein Krimineller Zeit damit verschwenden, ein Türschloss zu knacken, wenn die Nachbarn vielleicht das Fenster offen gelassen haben?", gibt Danvers Baillieu, COO von Hide My Ass! zu bedenken.


