Safer Surfing
Das Netz kann ein gefährliches Pflaster sein. Internetkonzern Google hat laut einer aktuellen Studie in nur einem Jahr über 760.000 Webseiten ausfindig gemacht, die von Hackern manipuliert wurden, um die Besucher zu täuschen.
Das Netz kann ein gefährliches Pflaster sein. Internetkonzern Google hat laut einer aktuellen Studie in nur einem Jahr über 760.000 Webseiten ausfindig gemacht, die von Hackern manipuliert wurden, um die Besucher zu täuschen. Um die Bedrohung durch Cyberkriminelle einzudämmen, will der Internetriese daher künftig Betreibern von betroffenen Webseiten mit Rat und Tat unter die Arme greifen. Der Google-Browser Chrome benutzt die "Safe Browsing"-Funktion, das soll Nutzer beim Besuch infizierter Seiten vor Bedrohungen warnen.
Die Untersuchung zur Internet-Sicherheit, die gemeinsam mit der University of California, Berkeley erfolgte, fand heraus, dass pro Woche rund 16.500 Webseiten von Hackern manipuliert werden. Einmal infiziert, kann es lange Zeit dauern, bis das Problem gelöst wird. Daher will Google die Betreiber betroffener Seiten künftig per elektronischer Post kontaktieren. "Wenn Google in kritischen Momenten wie Sicherheitsverletzungen direkt mit Webmastern zusammenarbeitet, können wir 75 Prozent der Webmaster helfen, ihre Inhalte wieder sicher zu machen", schreiben Mitarbeiter dazu im Google Research Blog.


