Es leben die Kurznachrichten

Kurznachrichten sind ein Renner. Seit der Einführung der klassischen SMS haben traditionelle Kommunikationswege stark an Beliebtheit eingebüßt.


Kurznachrichten sind ein Renner. Seit der Einführung der klassischen SMS haben traditionelle Kommunikationswege stark an Beliebtheit eingebüßt. Viele Smartphone-Apps bieten dem modernen User praktische Nachrichtendienste für alle Bedürfnisse. Als besonders beliebt gilt der Messenger "Snapchat" der Facebook-Tochter Instagram mit weltweit rund 100 Millionen Benutzern.

Über die Anwendung können Nutzer Texte und Bilder verschicken, die innerhalb kurzer Zeit wieder gelöscht werden. Das fördert natürlich die Kommunikationsfreudigkeit. Wer mal ein Wörtchen zu viel getippt hat oder bei der Wortwahl etwas tapsig war, braucht sich nicht vor Chatlogs zu fürchten. Es sei denn, es werden Screenshots davon angefertigt. Auch Selfies und Momentaufnahmen werden viel versendet.

Mobilfunkanbieter o2 hat nun bei einer anonymisierten Datenerhebung die Nutzung der App im eigenen Funknetz ausgewertet. Dafür zeichnet sich der Telefónica-Geschäftsbereich für Advanced Data Analytics verantwortlich. Die Untersuchung ergibt, dass 18 Prozent der o2-Vertragskunden mit Smartphones die Snapchat-App nutzen. Die Snapchat-Hauptstadt von Deutschland, so heißt es, sei nicht Berlin oder Köln. Es ist eine Stadt ganz im Osten der Republik: Frankfurt an der Oder.

Der Löwenanteil der Nutzer liegt laut der Erhebung bei der Gruppe der Schüler. Denn gerade vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen steigt das Datenvolumen enorm.

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