Für die Gamerinnen und Gamer der Zukunft
Damit sich Schülerinnen rechtzeitig ein Bild von ihrem Traumberuf machen können, findet am 28. April 2016 bundesweit der Girls'Day statt. Dort erhalten Interessentinnen direkte Einblicke in die Berufswelt. Auch die Videospiel-Industrie beteiligt sich.
Damit sich Schülerinnen rechtzeitig ein Bild von ihrem Traumberuf machen können, findet am 28. April 2016 bundesweit der Girls'Day statt. Dort erhalten Interessentinnen direkte Einblicke in die Berufswelt. Auch die Videospiel-Industrie beteiligt sich.
"Die deutsche Games-Branche freut sich auf den Girls'Day 2016. Rund die Hälfte aller Spieler sind Frauen, umso mehr sucht die Branche besonders nach weiblichen Fachkräften. Mit dem Mädchenzukunftstag können wir heute bereits den Branchen-Nachwuchs von morgen ansprechen", so Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).
An der Aktion beteiligen sich unter anderem etablierte Unternehmen der Branche wie Ubisoft, aktuell bekannt für das Spiel "Anno 2205", Gameforge ("OGame") und Innogames ("Die Stämme"). Auch der Gigant Electronic Arts, der für Titel wie "FIFA 16" oder "Star Wars: Battlefront" verantwortlich ist, öffnet zum Girls'Day seine Pforten. Je nach Unternehmen erhalten die Teilnehmerinnen einen Einblick in den Konzeptions-, Produktions- oder Vertriebsprozess von Spielen. Dort können sie sich mit den unterschiedlichen Berufsbildern der Branche und den entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten vertraut machen.
Das ist auch richtig so, denn unter den 34 Millionen Gamern in Deutschland sind mit 16 Millionen fast die Hälfte von ihnen Frauen. Längst ist die Gaming-Szene keine reine Männersache mehr. Am Beispiel von Lara Croft aus der Tomb Raider Reihe zeigt sich, dass die Zeiten von Pixelbrüsten als Verkaufsfaktor allmählich überwunden sind. Pädagogisch und kulturell ein Schritt nach vorne.


