Datenschutz in der Industrie

Die Digitalisierung in der Industrie sorgt für optimierte Vorgänge, doch die Industrie 4.0 kommt mit hohen Sicherheitsanforderungen daher. Diese müssen umfassend untersucht werden.


Die Digitalisierung in der Industrie sorgt für optimierte Vorgänge, doch die Industrie 4.0 kommt mit hohen Sicherheitsanforderungen daher. Diese müssen umfassend untersucht werden. Industrie 4.0 bezeichnet die revolutionäre Verschmelzung industrieller Fertigungsprozesse und moderner Informations- und Kommunikationstechnik.

Je vernetzter die einzelnen Glieder der Produktionskette werden, desto mehr Angriffspunkte bieten sich theoretisch an. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentiert im Rahmen der Hannover Messe 2016 die relevante Studie "IT-Sicherheit für die Industrie 4.0".

"Industrie 4.0 hat enorme Wertschöpfungspotenziale, erfordert jedoch auch neue IT-Sicherheitskonzepte. Deshalb sind Datensicherheit und Datensouveränität wichtige Elemente unserer Digitalstrategie 2025. Dazu arbeiten wir gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft daran, zielführende Lösungen zu erarbeiten", so Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zu diesen Lösungen gehören internationale Regelungen zur Verhinderung von Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität. Die Studie soll auch Handlungsoptionen für Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, für Forschungseinrichtungen sowie für die Politik aufzeigen.

Die zentralen Empfehlungen der BMWi-Studie umfassen unter anderem einen klaren Basisschutz der Betriebe. Dazu gehört rechtliche Klarheit zur Bedeutung technischer Standards und anerkannte Vertragspraxis. Die Einführung von Mindeststandards für IT-Sicherheit und die Verwendung von Zertifikaten für sichere Kommunikation gehören ebenfalls dazu.

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