Microsoft und das Militär

Microsofts Datenbrille Hololens vermischt die Realität mit einer digitalen Ebene und bringt so Hologramme über die aufgesetzte Brille in die Welt der Benutzer. Die kommerziellen und privaten Einsatzmöglichkeiten dieser Technik sind gewaltig. Aber auch im militärischen Bereich will sich der Konzern einbringen.


Microsofts Datenbrille Hololens vermischt die Realität mit einer digitalen Ebene und bringt so Hologramme über die aufgesetzte Brille in die Welt der Benutzer. Die kommerziellen und privaten Einsatzmöglichkeiten dieser Technik sind gewaltig. Aber auch im militärischen Bereich will sich der Konzern einbringen. Im Unternehmensblog präsentiert Sergio Cruz, bei Microsoft verantwortlicher Manager für den Bereich Verteidigung und Schutz, einige Gebrauchskonzepte.

Komplexe militärische Fahr- und Flugzeuge sollen durch den Einsatz der Datenbrille deutlich einfacher gewartet werden. Braucht ein Mechaniker Unterstützung bei seiner Arbeit, kann er einen dreidimensionalen Bauplan aufrufen mitsamt allen wichtigen Daten zum Modell.

Weiterführend können Nutzer einzelne Bauteile über die Datenbrille identifizieren und gleichzeitig herausfinden, welche Funktion sie erfüllen. Die holografischen Modelle können auch von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, sodass sich Arbeitsschritte visuell darstellen und planen lassen.

Auch im Feld bietet eine Datenbrille Vorteile. Zum Navigieren und Orientieren kann beispielsweise eine holografische Landkarte aufgerufen werden, die Auskünfte über die Position und das Terrain liefert. Es grenzt schon fast an Funktionen, die man aus Videospielen kennt. Allerdings mit einem etwas unheimlichen Beigeschmack. Die Augmented Reality Brille befindet sich noch in der Entwicklung. Eine Entwicklerversion ist für umgerechnet rund 2.600 Euro bereits verfügbar.

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