Pokémon Go: Stopp, sagt der ADAC

Die Smartphone-App 'Pokémon Go' verbreitet sich derzeit wie ein Lauffeuer auf den Android und iOS Smartphones der Welt. Auch in Deutschland ist das Spiel nun offiziell verfügbar. Der Ablenkungsfaktor ist immens und der ADAC warnt offiziell vor der Gefahr des Spielens.


Die Smartphone-App "Pokémon Go" verbreitet sich derzeit wie ein Lauffeuer auf den Android und iOS Smartphones der Welt. Auch in Deutschland ist das Spiel nun offiziell verfügbar. Der Ablenkungsfaktor ist immens und der ADAC warnt offiziell vor der Gefahr des Spielens. Beim Spiel von Entwickler Niantic verkörpert der Spieler einen "Trainer" auf der Suche nach wilden "Pokémon", tierartigen Lebewesen, um sie zu fangen. Dazu greift die App auf die Standortdaten des Benutzers zu. Die Spieler nutzen ihr Smartphone dann wie eine Karte und sehen, wenn sich ein "Pokémon" in der Nähe befindet.

Wo sonst vielleicht ein Aufschrei erklingen würde zum Thema Datenschutz, hört man jetzt aber vor allem die Besorgnis, dass Menschen beim Spielen angefahren werden. Denn wer die Chance sieht, seine Sammlung um ein seltenes Exemplar zu erweitern, vergisst vielleicht beim Überqueren der Straße, dass es in der realen Welt Autos gibt. Auch wurde bereits von einem Überfall berichtet, den sich die App zunutze gemacht hat, um Spieler in entlegenen Gebieten aufzusuchen. Der ADAC rät daher Eltern, das Spiel mit ihren Kindern gemeinsam auszuprobieren und auf mögliche Gefahrensituationen hinzuweisen. Dann bleibt nur noch die Sorge, wo sich das nächste "Pokémon" verbergen mag.

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