Cyberschurken im Aufwind

Digitale Straftaten haben Hochkonjunktur. Cyberkriminelle finden immer neue Mittel und Wege, Verbraucher und Unternehmen anzugreifen und zu bestehlen.


Digitale Straftaten haben Hochkonjunktur. Cyberkriminelle finden immer neue Mittel und Wege, Verbraucher und Unternehmen anzugreifen und zu bestehlen. Im zweiten Quartal 2016 belegen Trojaner die "Pole-Position" der Schadsoftware, so eine Auswertung der IT-Spezialisten von Panda Security. In vermeintlich harmlosen oder wichtigen Dateianhängen verbirgt sich ein Schadcode, der die Daten des Nutzers in Geiselhaft nimmt. Erst gegen Lösegeldzahlung soll der PC wieder nutzbar gemacht werden, drohen die Hacker. Nicht immer wird dieses Versprechen jedoch erfüllt. Die sogenannte "Ransomware" verursacht laut Experten jährlich einen finanziellen Schaden in Milliardenhöhe.

Hackerangriffe betreffen meist viele Menschen gleichzeitig, wenn etwa die Kundendatenbank eines Unternehmens wie einer Bank oder einer Dating-Plattform angegriffen werden. Neben der Lösegeld-Variante ist auch gezielter Datenklau ein lukratives Geschäft. Persönliche Informationen von Menschen sollen im Netz einen hohen Preis erzielen. Oft merken viele Nutzer erst, wie wertvoll diese freizügig verteilten Informationen wirklich sind, wenn sie in die falschen Hände geraten.

Die wirksamsten Maßnahmen gegen Hacker sind aktuelle Sicherheits-Software und ein gesunder Menschenverstand, um die Risiken von fremden Dateien bewerten zu können.

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