Beim Surfen infiziert

Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik werden intelligenter und 'smarter'. Sie können sich untereinander und mit dem Internet vernetzen, wodurch ihr Funktionsspektrum wächst. Aber auch die Angriffsfläche wird damit vergrößert.


Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik werden intelligenter und "smarter". Sie können sich untereinander und mit dem Internet vernetzen, wodurch ihr Funktionsspektrum wächst. Aber auch die Angriffsfläche wird damit vergrößert. Computer sind längst nicht mehr die einzigen Opfer von Hackerangriffen. Alle Geräte sind prinzipiell angreifbar, egal ob Smart-TV, das vernetzte Auto oder das alltäglich genutzte Smartphone.

Gerade Smartphones sind anfällig für Schadsoftware. Wenn die Benutzer Apps herunterladen und installieren, die nicht aus dem offiziellen App-Store stammen, ist die Herkunft der Anwendung kaum nachzuverfolgen. 1.723.265 neue Android Schad-Apps im ersten Halbjahr 2016 melden IT-Sicherheitsexperten von G Data.

Aber neuerdings gibt es noch aktivere Wege, wie Hacker Smartphones attackieren. Es genügt der Besuch einer manipulierten Webseite. Dadurch wird eine Drive-by-Infektion ausgeführt und die Schaddatei wird auf das Mobilgerät übertragen, warnen die Sicherheitsexperten im aktuellen G Data Mobile Malware Report. "Nutzer müssen ihr Mobilgerät umfassend absichern und das Betriebssystem stets aktuell halten. So können die meisten Bedrohungen bereits im Ansatz vermieden werden", erklärt Christian Geschkat, Produktmanager Mobile Solutions bei G Data.

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