Das Comeback der Armband-Computer

Smartwatches sind wieder im Gespräch. Das Potenzial der kleinen Armband-Computer ist groß und nachdem die ersten Generationen auf dem Markt erschienen sind, können sich immer mehr Menschen vorstellen, bald selbst ein Smartwatch-Besitzer zu sein.


Smartwatches sind wieder im Gespräch. Das Potenzial der kleinen Armband-Computer ist groß und nachdem die ersten Generationen auf dem Markt erschienen sind, können sich immer mehr Menschen vorstellen, bald selbst ein Smartwatch-Besitzer zu sein. "Informationen wie etwa die zurückgelegte Strecke, der Puls oder der aktuelle Musiktitel können mit der Smartwatch direkt am Handgelenk abgerufen werden", sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics & Digital Media. Kurze Informationen zum Gesundheitszustand sind im Sport und im Alltag sehr nützlich, wenn die Nutzung nicht umständlich ist und die Daten Geräteübergreifend verwertbar sind.

Hier besteht immer noch ein gesundes Misstrauen gegenüber vernetzter Geräte, die Zugriff auf persönliche Daten haben. Gerade wenn es sich um Werte der eigenen Gesundheit handelt, ist ein wenig Vorsicht sicher nicht unangemessen. In einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom können sich bereits jetzt 61 Prozent der Befragten aber die Smartwatch-Nutzung gerade zu Fitness-Zwecken vorstellen. 39 Prozent sehen gute Chancen für den alltäglichen Gebrauch der Smartwatch als Gesundheits-Wächter, der bei Unregelmäßigkeiten des Pulses oder des Blutdrucks Alarm schlägt.

Bis es aber soweit ist, gibt es noch einige Bedenken der potenziellen Nutzer auszumerzen: "Besonders sensible Gesundheitsdaten müssen durch höchste Standards für Datenschutz und technische Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden", erklärt Lutter.

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