Olympische Stolperfallen

Große Ereignisse wie die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro bieten Internet-Betrügern eine verlockende Plattform. Für vermeintlich attraktive Angebote geben unbescholtene Bürger ihre Daten preis. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt.


Große Ereignisse wie die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro bieten Internet-Betrügern eine verlockende Plattform. Für vermeintlich attraktive Angebote geben unbescholtene Bürger ihre Daten preis. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. "Auch Cyber-Kriminelle handeln nach der Devise 'Dabei sein ist alles' und nutzen die Spiele unter dem Zuckerhut für ihre Zwecke", sagt Peter Meyer, Leiter Cyber Security Services im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.

Eine beliebte Masche sind gefälschte Gewinnspiele und Preisausschreiben. Dabei werden Nutzer auf präparierte Seiten gelockt, die entweder Schadsoftware übertragen oder sich die Nutzerdaten erschleichen. Oft wird mit sogenanntem "Clickbaiting" (Klick-Ködern) gearbeitet, indem Titel oder Vorschaubild falsche oder eben verlockende Inhalte vorgaukeln. Auch URL-Abkürzer kommen zum Einsatz, um die zweifelhafte Natur eines Links zu verschleiern. Auch hinter manchen vermeintlich "sauberen" Streaming-Angeboten zum Sport-Spektakel stecken Betrüger.

In Netz sollte also stets eine gesunde Portion Vorsicht mitsurfen, denn die Betrugsmaschen lassen sich auf beliebige Massen-Veranstaltungen übertragen. Egal ob Urlaubsreisen, Sportereignis oder Musikfestival.

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