Smartphone: Sicherheit geht vor
Smartphones gehören zu den wichtigsten Geräten im Beruf und in der Freizeit. Die kleinen Alleskönner sind mehr als ein Ersatz für Kalender und Fotoalbum. Oft findet sich darauf ein bedeutender Teil des Lebens des Benutzers, deswegen ist ein Schutz vor fremdem Zugriff umso wichtiger.
Smartphones gehören zu den wichtigsten Geräten im Beruf und in der Freizeit. Die kleinen Alleskönner sind mehr als ein Ersatz für Kalender und Fotoalbum. Oft findet sich darauf ein bedeutender Teil des Lebens des Benutzers, deswegen ist ein Schutz vor fremdem Zugriff umso wichtiger. Neun von zehn Nutzern setzen auf Sicherheitsmaßnahmen zur Sperrung ihres Mobilgeräts, befindet eine Studie des Digitalverbands Bitkom. "Smartphones sind zu absoluten Allround-Geräten geworden: Wir chatten darüber, schreiben E-Mails oder lassen uns zu unserem Ziel lotsen. Entsprechend viele Informationen sind auf den Geräten gespeichert", sagt Bitkom-Sicherheitsexperte Marc Fliehe.
Somit spielt die Sperrung des Telefons eine sehr wichtige Rolle, nicht nur, um das versehentliche Wählen einer Nummer zu verhindern. Denn niemand soll Zugriff auf die gespeicherten Daten aus Beruf und Alltag erhalten. Der naheliegende Schutz ist ein starker Sperrbildschirm. Entweder per Passwort- oder Muster-Eingabe oder über einen Scanner lässt sich so das Gerät entsperren. Erfolgt die Passworteingabe mit dem Finger, können Dritte manchmal über die Fingerabdrücke erkennen, welche Bereiche der Smartphone Tastatur oft berührt werden. Je länger der festgelegte Code, desto schwieriger ist es, diesen anhand von Abdrücken auf dem Display nachzuvollziehen.
Moderne Smartphones unterstützen eine biometrische Entschlüsselung. Entweder per Scan des Fingerabdrucks oder der Netzhaut. Diese Methoden sind schnell und sicher. Zwar sind schon Fälle bekannt, in denen ein Fingerabdruckscanner überlistet wurde, aber mit herkömmlichen Mitteln ist diese Methode kaum nachzustellen. Oft lassen Fremde schon vom Entsperr-Versuch ab, wenn sie auf ein erstes Hindernis treffen. Nur 7 Prozent der Umfrageteilnehmer gibt an, gar keine Schutzmaßnahmen zu treffen.


