Klempner und Äpfel: Profitables Geschäft

Kaum eine Videospielfigur ist so bekannt wie der kleine Klempner Mario. Nintendos Vorzeigefigur findet bald ein neues Zuhause: Auf iPhone und iPad.


Kaum eine Videospielfigur ist so bekannt wie der kleine Klempner Mario. Nintendos Vorzeigefigur findet bald ein neues Zuhause: Auf iPhone und iPad. Nintendo hat spätestens mit dem Phänomen Pokémon GO erkannt, dass Mobilgeräte aktuell einen hervorragenden Umsatzmarkt bieten. Im Dezember 2016 soll "Super Mario Run" für Apples Mobilgeräte erscheinen. Die App spielt sich nach einer simplen Vorgabe: Mario läuft von alleine geradeaus, die Spieler müssen nur auf das Display tippen, um ihn in den richtigen Momenten springen zu lassen. Ein vereinfachtes Jump and Run, ganz nach dem Vorbild bisheriger Games wie "Bit Trip Runner" oder der Erfolgs-App "The Impossible Game".

"Zum ersten Mal überhaupt können die Gamer nun ein komplettes "Super-Mario"-Spiel mit nur einer Hand spielen. So können sie problemlos spielen, wenn sie in der U-Bahn unterwegs sind oder - mein persönlicher Favorit - gerade einen Hamburger essen", so der Mario-Urvater Shigeru Miyamoto. Die eigentliche App, die im Dezember 2016 erscheinen soll, ist kostenlos. Nur für gewisse Zusatzinhalte müssen Spieler dann zahlen. Die Praxis der Bezahlinhalte hat sich in dieser Form bereits auf allen Spieleplattformen etabliert. Teilweise produziert das gute Ergebnisse, aber in höherem Maß auch Frustration bei den Spielern. Für Nintendo ist das jedenfalls ein lohnendes Geschäft. Apple könnte sich sicherlich auch schlechtere Partner vorstellen, um in der Gemeinschaft der Spieler auf Kundenfang zu gehen.

Weiterhin sind schon jetzt Apps für Nintendos Trendmarken "Animal Crossing" und "Fire Emblem" geplant. Darüber hinaus geben die Partner bekannt, dass auch Pokémon GO in der nahen Zukunft auf Apples iWatch verfügbar sein wird. Auch wenn Klempner und Äpfel auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, scheint sich hier eine profitable Partnerschaft gefunden zu haben.

STARTSEITE