Rekord-Zuwachs bei mobiler Datennutzung

Eine solche Bilanz mit derartigen Zuwächsen würde jedem Dax-Unternehmen zur Ehre gereichen: Die mobile Datennutzung hat in den vergangenen zehn Jahren einen Aufschwung ohnegleichen hingelegt. Die möglichen Geschwindigkeiten sind um das Vierzigfache, der Durchschnittsverbrauch ist um das 190-Fache gestiegen.


Eine solche Bilanz mit derartigen Zuwächsen würde jedem Dax-Unternehmen zur Ehre gereichen: Die mobile Datennutzung hat in den vergangenen zehn Jahren einen Aufschwung ohnegleichen hingelegt. Die möglichen Geschwindigkeiten sind um das Vierzigfache, der Durchschnittsverbrauch ist um das 190-Fache gestiegen. Dagegen sind laut des Verbraucherprotals Verivox die Preise pro Dateneinheit deutlich in den Keller gerauscht.

2006 stellten Telekom und Vodafone für 200 Megabyte Daten noch knapp 20 Euro in Rechnung. Im Sommer 2016 gibt es für den selben Preis im Telekom-Netz (bei Smartphoneflat) vier Gigabyte Daten, im Vodafone-Netz (bei 1&1) drei Gigabyte. Ein Verivox-Sprecher: "Das ist 20 Mal bzw. 15 Mal so viel wie vor zehn Jahren."

Laut Zahlen des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) verbraucht der durchschnittliche Mobilfunknutzer aktuell im Monat 377 MB - Tendenz steigend. Gegenüber einem Zwei-Megabyte-Verbrauch aus dem Jahr 2006 bedeutet das eine Steigerung um über 18.000 Prozent. Und auch die Höchstgeschwindigkeiten haben sich vervielfacht: Der Datendurchsatz stieg von 7,2 auf 300 Megabit pro Sekunde.

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