Leser und Reader
Die Deutschen lesen immer noch gerne Bücher in Papierform. Aber der E-Book-Markt hat sich längst etabliert und scheint gekommen zu sein, um zu bleiben. Bereits ein Viertel der deutschen Leserschaft setzt auf E-Reader.
Die Deutschen lesen immer noch gerne Bücher in Papierform. Aber der E-Book-Markt hat sich längst etabliert und scheint gekommen zu sein, um zu bleiben. Bereits ein Viertel der deutschen Leserschaft setzt auf E-Reader.
Der Digitalverband Bitkom hat dazu Leser befragt. Besonders bei jungen Menschen sind die digitalen Bücher beliebt. 36 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen E-Books. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 30 Prozent und unter den 50- bis 64-Jährigen 23 Prozent. "Die Nutzung digitaler Bücher in Deutschland stagniert - trotz innovativer Nutzungsmodelle und einer steigenden Verbreitung mobiler Lesegeräte. Der E-Book-Markt braucht neue Impulse, um wieder in Fahrt zu kommen", sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse. Dazu hat er auch bereits eine klare Vorstellung: "Die Angleichung der Mehrwertsteuersätze von gedruckten und digitalen Büchern ist seit Jahren überfällig."
Dem stimmen auch 85 Prozent der Befragten zu. Oft sind die E-Books auch preislich sehr nah an der gedruckten Form. Auch Ausleih- und Abo-Modelle für E-Books gewinnen an Bedeutung auf dem Markt. Berg: "Wenn am Ende kein einfaches E-Book, sondern eine benutzerfreundliche, interaktive App oder Webanwendung steht, werden sich dafür erst Recht Käufer finden."


