Hacker: Diebe und Halunken?
Beim Wort 'Hacker' denken viele gleich an vermummte Gestalten, die in Hinterzimmern oder in Garagen im Internet ihren Spielplatz der Kriminalität gefunden haben. Dabei sind viele der sogenannten 'Hacker' vielmehr Experten in Fragen Sicherheit und wenden dieses Wissen in Unternehmen an, um den Datenschutz zu erhöhen.
Beim Wort "Hacker" denken viele gleich an vermummte Gestalten, die in Hinterzimmern oder in Garagen im Internet ihren Spielplatz der Kriminalität gefunden haben. Dabei sind viele der sogenannten "Hacker" vielmehr Experten in Fragen Sicherheit und wenden dieses Wissen in Unternehmen an, um den Datenschutz zu erhöhen. Sicherheitsexperten von der "TÜV TRUST IT" erklären, was zu ihren Aufgabenbereichen gehört und wieso ihre Jobs gerade heute so relevant sind.
Tatsächlich gleicht die Arbeit der "Security-Analysten" der von berüchtigten Cyberkriminellen. Sie führen Angriffe durch und suchen Schwachstellen. Diese werden dann jedoch gemeldet und ausgebügelt. Dazu brauchen die Profis eine ganze Reihe an Fähigkeiten, weiß André Zingsheim von der TÜV TRUST IT.
Tiefes Verständnis digitaler Technologie ist die Grundvoraussetzung um sich überhaupt in diesem Bereich zu bewegen. Das bedeutet, dass Hacker und ihre Gegenspieler verstehen müssen, wie genau ein System funktioniert. Nur so können Schlupflöcher gefunden und manipuliert werden. Der nächste Schritt ist dann die Kenntnis von Netzwerken und den dazugehörigen Protokollen, erklärt der Profi. Sie sind oft der Schlüssel, um Zugang zu einem System zu erlangen.
Security-Analysten beherrschen in der Regel diverse Programmiersprachen, ohne die sie sich kaum in Quellcodes und Datenbanken zurecht finden, geschweige denn diese manipulieren können. Ähnlich verhält es sich mit gängigen Sicherheitsmaßnahmen, die im Umlauf sind. Diese gilt es schließlich zu überlisten. Diese und weitere Fähigkeiten machen laut TÜV TRUST IT einen Security-Analysten aus, der in der Lage ist, mit den Werkzeugen der Hacker eben diesen das Leben zu erschweren.


