Rufnummerwechsel mit Folgen

Neues Handy, neue Rufnummer. Nicht immer hängen Nutzer an ihrer alten Rufnummer, besonders wenn die neue Nummer sich besser merken lässt oder an ein attraktives Angebot gebunden ist. Aber bei einem Wechsel der Rufnummer gibt es ein paar Sicherheitsfragen zu klären.


Neues Handy, neue Rufnummer. Nicht immer hängen Nutzer an ihrer alten Rufnummer, besonders wenn die neue Nummer sich besser merken lässt oder an ein attraktives Angebot gebunden ist. Aber bei einem Wechsel der Rufnummer gibt es ein paar Sicherheitsfragen zu klären. Manche Apps sind an eine Rufnummer gebunden. So zum Beispiel gängige Chat-Anwendungen, aber auch Online-TAN-Verfahren bei Banken. "Wer seine Handynummer nicht aktualisiert, macht unwissentlich sensible Daten wie Chatverläufe, Bilder und Kontakte für den neuen Nummerninhaber zugänglich", warnt Dr. Arnd Schröder, Geschäftsführer von TopTarif. "Daher ist es wichtig, alle Dienste und Anwendungen im Blick zu behalten, bei denen die eigene Rufnummer hinterlegt ist."

Alte Handynummern werden nicht abgelegt, sondern nach einer bestimmten Frist neu vergeben. Deswegen kann es auch passieren, dass die Nummer beispielsweise zu einem alten WhatsApp-Profil passt. Nutzer sollten sich einige Ratschläge zu Herzen nehmen, um bei einer Rufnummerwechsel auf der sicheren Seite zu sein. Wer seine Kontakte über den Wechsel informiert, kann dabei gleich darauf aufmerksam machen, dass die alte Nummer nicht mehr zum Nutzer gehört. Das ist zum Beispiel bei Banken besonders wichtig. Accounts von Messenger-Apps können gelöscht werden, womit sie der alten Nummer nicht mehr zugeordnet werden. Zusätzlich rät der Experte Nutzern die Umstellung der alten Rufnummer auf eine Prepaidkarte. So könne gewährleistet werden, dass die Nummer in den Händen des Nutzers bleibt, ohne dass hohe Zusatzkosten entstehen.

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