Warnung vor gefälschten E-Mails
Verbraucherschützer warnen aktuell vor gefälschten E-Mails, die besonders auf Unternehmen abzielen. Berufstätige sollten ihre Mail-Accounts daher kritisch prüfen, bevor Anhänge geöffnet werden.
Verbraucherschützer warnen aktuell vor gefälschten E-Mails, die besonders auf Unternehmen abzielen. Berufstätige sollten ihre Mail-Accounts daher kritisch prüfen, bevor Anhänge geöffnet werden. Die Verbraucherzentrale NRW warnt speziell vor deutschen Firmen in der Absenderzeile, die Software-Lizenzen in Rechnung stellen, obwohl sie im Grunde nichts mit Lizenzen zu tun haben.
Die falschen Rechnungsbeträge liegen zwischen 400 und 170.000 Euro, melden die Verbraucherschützer. Natürlich werden Empfänger stutzig, sie sollten aber keinesfalls eine Rechnung herunterladen, um den Inhalt zu prüfen. Zuerst sollte dies mit der zuständigen Abteilung geklärt werden. Download-Buttons in einer E-Mail, besonders wenn es sich um eine legitime Rechnung handeln soll, sind immer ein Grund zur Vorsicht.
Die Verbraucherzentrale rät: Wer unsicher ist, ob eine empfangene Rechnung über Software nicht doch echt und korrekt ist, sollte sich beim vermeintlichen Absender erkundigen. Am sichersten sei es, die Kontaktdaten der rechnungsstellenden Firma über eine Internet-Suchmaschine, das Telefonbuch oder über die tatsächliche Internetseite der Firma zu ermitteln.


