Gamer geben gerne Geld aus

Sport- und Musikfans weisen sich gerne durch zahlreiche Fanartikel aus. Und auch Gamer ticken ähnlich. T-Shirts, Poster, Figuren - egal, was es an Merchandise gibt, es wird gekauft, was der Geldbeutel hergibt.


Sport- und Musikfans weisen sich gerne durch zahlreiche Fanartikel aus. Und auch Gamer ticken ähnlich. T-Shirts, Poster, Figuren - egal, was es an Merchandise gibt, es wird gekauft, was der Geldbeutel hergibt. In Deutschland kaufen 30 Prozent der Videospielfans Merchandising-Artikel, so das Marktforschungsunternehmen YouGov. Die Auswahl ist riesig, da ist es nicht verwunderlich, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Insbesondere in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren geben Gamer gerne Geld aus. Eine große Diskrepanz zwischen männlichen (33 Prozent) und weiblichen (28 Prozent) Käufern haben die Marktforscher hier nicht festgestellt. "Der Umsatz, der durch den Verkauf von Merchandise-Artikeln rund um Computer- und Videospiele erwirtschaftet wird, ist dabei zu einer wichtigen Säule des Games-Markts geworden", kommentiert Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware).

Eine Sonderform hiervon sind die Sammler-Editionen von Spielen, die angeboten werden. Zusätzlich zum verkauften Spiel erhalten die Käufer hier gegen Aufpreis Extras wie Bücher, Soundtracks oder Figuren. Die Preise variieren hier stark und können über 150 Euro betragen. Die Editionen richten sich natürlich an Sammler, aber davon gibt es in der Gemeinde der Videospieler genug: Knapp 10 Millionen Spieler haben bereits eine Sonderedition gekauft. Ungewöhnlich ist das aber nicht: Mit der Masse an Fanartikeln aus dem Sportbereich kann das Gamer-Merchandise wohl nicht mithalten.

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