Übersetzer-App: Wo brennt's denn?

Apps sind im Alltag schon beliebte Helfer. Aber gerade in Notfällen können sie glänzen und beim Retten von Leben helfen.


Apps sind im Alltag schon beliebte Helfer. Aber gerade in Notfällen können sie glänzen und beim Retten von Leben helfen. An der Universität Bielefeld wurde jetzt eine App entwickelt, die Feuerwehrleuten im Notfall die Verständigung mit anderssprachigen Menschen erleichtern soll. Dadurch kann bei Einsätzen wertvolle Zeit gespart werden.

Die Entwickler haben die App mit Formulierungen und Tonaufnahmen in 20 verschiedenen Sprachen ausgestattet. "Am wichtigsten ist dabei die Aussprachehilfe. Die in dem Wörterbuch aufgeführten Fragestellungen sind so formuliert, dass entweder eine Ja/Nein-Antwort möglich ist oder dass die Information durch Gestik übermittelt werden kann", erklärt Dr. Susanne Hecht, Leiterin des Fachsprachenzentrums der Universität Bielefeld.

Der Bielefelder Informatikstudent Fazel Rabi Nasry erstellte die App: "Das Design beschränkt sich aufs Wesentliche. Schnell das Passende finden können - das ist das wichtigste Kriterium bei der App." Das Wörterbuch ist so konzipiert, dass es auch ohne Internetzugang benutzt werden kann. Die Helfer-App ist bisher nur für Android-Smartphones verfügbar und kann kostenlos unter feuerwehr-arnsberg.de/images/Nachrichten/App.apk heruntergeladen werden. Versionen für Windows-Smartphones oder iOS könnten folgen.

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