Gehört die Zukunft den Robotern?
Haushaltsroboter, die einem Zuhause bequem die Arbeit abnehmen, sind derzeit noch nicht wirklich gebräuchlich. Aber schon in den kommenden Jahren soll diese Zahl erheblich ansteigen.
Haushaltsroboter, die einem Zuhause bequem die Arbeit abnehmen, sind derzeit noch nicht wirklich gebräuchlich. Aber schon in den kommenden Jahren soll diese Zahl erheblich ansteigen. Bis 2019 nämlich erwartet der Welt-Roboter-Verband "The International Federation of Robotics" (IFR) einen Anstieg der mechanischen Haushaltshelfer auf weltweit 31 Millionen Einheiten.
Aktuell sind die meisten automatischen Staubsauger, Fensterputzer oder Rasenmäher noch ziemlich kostspielig und für die meisten Verbraucher weniger praktisch. Technikaffine Verbraucher warten schon lange auf die Automatisierung des Haushalts, was die bisherigen Verkäufe erklärt. "Die Robotik in persönlichen und heimischen Anwendungen hat ein starkes globales Wachstum erlebt, bei denen bisher jedoch noch relativ wenige Massenmarktprodukte wie Boden-reinigungsroboter, Roboter-Rasenmäher und Spielzeug-Roboter dominieren", sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics. "Roboter der nächsten Generation werden jedoch immer leistungsfähiger und erobern neue Einsatzfelder."
Bis dahin werden sich aber laut Experten die bisherigen Einsatzgebiete erst einmal fest etablieren. Staubsauger und Bodenreiniger sollen so in den nächsten Jahren weiterhin den Löwenanteil des Marktes ausmachen. Mit einem prognostizierten Marktanteil von 96 Prozent sollen bis 2019 etwa 300 Millionen solche Roboter verkauft werden. Auch in den Bereichen Unterhaltung und Spielzeug sowie Bildung und Forschung werden laut Vorhersage bis 2019 etwa 11 Millionen Einheiten verkauft werden.
Interessant wird es auch bei den Assistenzrobotern, die in der Pflege zum Einsatz kommen werden. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Von der Desinfektion über das Leisten von Gesellschaft bis hin zum operierenden Roboter-Chirurgen ist die Bandbreite noch lange nicht abgedeckt.


