Die Sperrzonen-App

'Keine Smartphones am Esstisch!' Solche oder ähnliche Regeln sind für Eltern sicher nicht leicht durchzusetzen. Eine App mit dazugehörigen Bluetooth-Sendern soll jetzt vorgegebene Sperrzonen in den eigenen vier Wänden aufstellen.


"Keine Smartphones am Esstisch!" Solche oder ähnliche Regeln sind für Eltern sicher nicht leicht durchzusetzen. Eine App mit dazugehörigen Bluetooth-Sendern soll jetzt vorgegebene Sperrzonen in den eigenen vier Wänden aufstellen. Die "Ransomly"-Idee des Entwicklers Zachary Prager macht sich die Bluetooth-Technik zu Nutze. Einmal eingerichtet, reagiert das Smartphone auf kleine Sender, die ein Nutzer in seinem Zuhause aufstellen kann. In diesen kleinen Empfangsbereichen wird dann die Smartphone-Nutzung eingeschränkt.

Es soll dann möglich sein, gezielt die Nutzung von bestimmten Apps zu verbieten, wenn sich das Smartphone im Einzugsbereich der Bluetooth-"Beacons" befindet. Das Projekt hat beim Crowdfunding-Portal Kickstarter sein Finanzierungsziel erreicht und soll ab Februar 2017 bei Verbrauchern für Handy-freie Zonen sorgen. Der Name ist übrigens ein Wortspiel mit dem englischen "ransom", was übersetzt Lösegeld heißt. Denn Eltern können sozusagen Lösegeld fordern, um die gesperrten Apps wieder zugänglich zu machen. "Mach deine Hausaufgaben, dann entsperre ich die Spiele-App", könnte die Botschaft von Eltern an ihren Nachwuchs lauten. Der Entwickler ist aber auch der Ansicht, dass der Partner auf gleiche Weise erzogen werden kann: "Mach den Abwasch, dann entsperre ich Facebook."

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