Spielen in der Schule erwünscht
Digitale Spiele können mehr als zerstreuen, denn im Idealfall haben sie einen pädagogischen Mehrwert. Das sehen scheinbar viele Menschen so, denn die Zustimmung für Lernspiele in der Schule ist groß.
Digitale Spiele können mehr als zerstreuen, denn im Idealfall haben sie einen pädagogischen Mehrwert. Das sehen scheinbar viele Menschen so, denn die Zustimmung für Lernspiele in der Schule ist groß. Bei einer repräsentativen Befragung durch den Verband Bitkom waren 64 Prozent der Menschen der Ansicht, dass Lernspiele in der Schule eine nützliche Ergänzung darstellen.
Lern-Apps sind darauf ausgelegt, auf spielerische Art Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln. Der Unterhaltungsfaktor spielt hier nur eine Nebenrolle, der spielerische Charakter hält die Schüler dennoch bei Laune. "Damit sind sie gut für den Einsatz in der Schule geeignet und bieten eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Unterrichtsmethoden. Für Fächer wie Mathematik oder Chemie werden viele Spiele sogar auf Basis bestehender Lernpläne entwickelt", sagt Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics und Digital Media.
Während es wenig überrascht, dass besonders die jüngeren Umfrageteilnehmer die Lernspiele befürworten, sind auch 61 Prozent der Befragten über 65 Jahre der Meinung, dass Spiele im Unterricht eine Daseinsberechtigung haben können. Vor allem sei aber, so die Branchenexperten weiter, vor allem die mangelnde Infrastruktur der Hauptgrund, weshalb in den meisten Klassenzimmern noch überwiegend analoger Unterricht stattfindet.


