Datenschutz: Wie löscht man Daten?
Wer seinen alten Laptop oder Computer als Gebrauchtware feilbietet, sollte vorher zum Schutz seine persönlichen Daten löschen. Wie dies am effektivsten gemacht wird, erklären Sicherheitsexperten.
Wer seinen alten Laptop oder Computer als Gebrauchtware feilbietet, sollte vorher zum Schutz seine persönlichen Daten löschen. Wie dies am effektivsten gemacht wird, erklären Leipziger Sicherheitsexperten von Bindig Media. Schließlich möchte kein Nutzer, dass ein Dritter unbefugten Zugriff auf Urlaubsfotos, E-Mails oder sonstige persönliche Daten erhält. Die erste Maßnahme, die so gut wie jedem Nutzer geläufig ist: Dateien in den Papierkorb verschieben.
Auch, wenn der Nutzer diesen fleißig füllt, ist der Inhalt nicht wirklich gelöscht. Selbst nach dem "Entleeren" des Papierkorbs sind die Bits und Bytes ohne größere Umstände wiederherstellbar. Erst, wenn auf der Festplatte die Daten überschrieben werden, kann von einem erfolgreichen Löschvorgang gesprochen werden. Dieser Aufgabe nehmen sich nur spezielle Anwendungen an, so die IT-Experten aus Leipzig. Dabei werden die Altlasten mit beliebigen Zeichen oder Zufallszahlen überschrieben und können nicht mehr abgerufen oder widerhergestellt werden.
Sollten alte Datenträger dagegen ausgemustert und entsorgt werden, kommt noch eine andere Löschmethode in Frage: der gute, alte Hammer. Physisch zerstörte Speichermedien können guten Gewissens auch als gelöscht betrachtet werden, wenn eine Reparatur ausgeschlossen ist.


