Drohnencrashs - Wer zahlt?
Das derzeitige Frühlingserwachen bietet Drohnenpiloten wieder gute Gelegenheiten für Ausflüge mit den ferngesteuerten Fluggeräten. Wenn sich ein Amateurpilot überschätzt und die Drohne abstürzt oder eine Kollision verursacht, muss er für den Schaden aufkommen. Was zahlt die Versicherung?
Das derzeitige Frühlingserwachen bietet Drohnenpiloten wieder gute Gelegenheiten für Ausflüge mit den ferngesteuerten Fluggeräten. Wenn sich ein Amateurpilot überschätzt und die Drohne abstürzt oder eine Kollision verursacht, muss er für den Schaden aufkommen. Was zahlt die Versicherung?
Wichtig ist da die Privathaftpflicht, wissen die Experten beim Vergleichsportal Verivox. Von 15 Versicherern, die Mitarbeiter des Portals zum Thema befragten, kommen laut eigenen Angaben 9 für Schäden auf, die durch eine Drohne verursacht wurden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Besitzer sein Gerät nur privat nutzt. Je nach Tarif gelten auch Gewichtsbegrenzungen, denn je schwerer ein Flugobjekt, desto destruktiver wird es bei einem Absturz.
Vor dem nächsten Start ist Hobbypiloten also angeraten, für alle Fälle die Versicherungspolice einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Schlimmstenfalls bleiben sie auf ihrem Schaden sitzen. "Wer sich eine handelsübliche Drohne kauft, findet genügend passende und günstige Privathaftpflichttarife", sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. "Wenn der eigene Versicherer keinen Schutz bietet, lohnt sich ein Wechsel."


