Am Smartphone selbst Hand anlegen
Als Alltagsgegenstand müssen Smartphones so manche Stöße und Stürze aushalten. Schäden und Defekte sind für die Besitzer dann eine tragische Folge. Wie gut sich die Geräte dann reparieren lassen, hat das Onlinemagazin Teltarif geprüft.
Als Alltagsgegenstand müssen Smartphones so manche Stöße und Stürze aushalten. Schäden und Defekte sind für die Besitzer dann eine tragische Folge. Wie gut sich die Geräte dann reparieren lassen, hat das Onlinemagazin Teltarif geprüft.
"Immer mehr Hersteller verwenden bei ihren Smartphones viel Kleber und nicht austauschbare Komponenten. Gründe sind offiziell Sicherheitsrisiken oder Designwünsche der Kunden", sagt Ulrike Michel von teltarif.de. Das erschwert es dem Nutzer, in der Heimwerkstatt eine Amateur-Reparatur vorzunehmen. Häufige Eingriffe sind zum Beispiel der Austausch des Akkus oder des Displays.
"Bei den aktuellen Flaggschiffen von Apple und Samsung sind die austauschbaren Komponenten an heiklen Stellen mit viel Kleber oder Spezialschrauben fest verbaut, daher sollte eine Reparatur den Fachleuten überlassen werden." Als positives Gegenbeispiel nennt die Expertin das "Fairphone 2", das ausdrücklich so konzipiert ist, dass eine Reparatur leichter fällt.
Mit Geduld und Anleitungen aus dem Internet ist es durchaus möglich, Reparaturen selbstständig durchzuführen. Mit Einschränkungen. Michel: "Wer ein leicht reparierbares Smartphone besitzt, kann sich die Suche nach Reparaturdienstleistern sparen. Allerdings sollten eventuelle Garantie-Ansprüche nicht aus den Augen verloren werden."


