Augmented-Reality-Brille für kleines Geld

Niederländische Studenten arbeiten an einer Augmented-Reality-Brille für kleines Geld. Vom Grundprinzip her erinnert das Projekt an Google Cardboard, bei dem ein Smartphone in einer Papphülle zur Virtual-Reality-Brille wird.


Niederländische Studenten arbeiten an einer Augmented-Reality-Brille für kleines Geld. Vom Grundprinzip her erinnert das Projekt an Google Cardboard, bei dem ein Smartphone in einer Papphülle zur Virtual-Reality-Brille wird.

Die Studenten der University of Twente (UT) wollen für 29 Euro ganz ähnliche Funktionen bieten, wie eine vielfach teurere Microsoft HoloLens-Brille. In ihrem neugegründeten Startup-Unternehmen Aryzon möchten die Niederländer Augmented-Reality (AR) einer breiten Masse zugänglich machen. "Ein Museum beispielsweise investiert nicht in Augmented-Reality-Brillen für seine Besucher, wenn die Brillen Tausende Euros kosten. Mit unserer preiswerten Lösung wird Augmented Reality für jeden interessant und bezahlbar, der ein Smartphone besitzt", sagt Leon Schipper, einer der Gründer.

Durch die Brille lässt sich die reale Welt betrachten, die mit virtuellen Hologramm-Bildern erweitert wird. Eine Smartphone-App liefert die nötigen Darstellungen, die über eine Online-Plattform bereitgestellt werden. "Ein gutes Beispiel dafür ist die Augmented-Reality-App von Ikea, mit der Möbelstücke in 2D in der eigenen Wohnung platziert werden können", erklärt Schipper einen Anwendungsfall.

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