Vibrierende Datenbrillen halten die Augen im Blick
Schön, wenn einem die Wünsche von den Augen abgelesen werden. Per sogenanntem 'Eye-Tracking' (Augen-Verfolgung) sollen Datenbrillen bald intuitiver eingesetzt werden.
Schön, wenn einem die Wünsche von den Augen abgelesen werden. Per sogenanntem "Eye-Tracking" (Augen-Verfolgung) sollen Datenbrillen bald intuitiver eingesetzt werden. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wird Microsofts Augmented Reality (AR = Erweiterte Realität) Datenbrille "HoloLens" mit den entsprechenden Modifikationen ausgerüstet.
Dahinter steckt der Gedanke, dass das bislang recht eingeschränkte Sichtfeld der Brillen schlau erweitert werden muss. So sollen die Augenbewegungen überwacht werden, um den Sichtbereich des Trägers anzupassen. Durch ein spürbares Vibrations-Signal könnte dem Nutzer dann dezent signalisiert werden, auf welcher Seite er zusätzliche Informationen aufrufen kann. Das Projekt-Team um Dr. Ernst Kruijff wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über drei Jahre mit rund 520.000 Euro gefördert.


