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wid Groß-Gerau - Die Fortschritte bei der Energiewende sind nicht überall sichtbar. pixabay.com

Rekordsumme für ein besseres Klima

Ein prima Klima gibt es nicht zum Nulltarif. Und so sind im Jahr 2020 umgerechnet fast 420 Milliarden Euro in die Energiewende investiert worden, mehr als je zuvor.


Ein prima Klima gibt es nicht zum Nulltarif. Und so sind im Jahr 2020 umgerechnet fast 420 Milliarden Euro in die Energiewende investiert worden, mehr als je zuvor.

92 von den insgesamt 115 untersuchten Ländern hätten seit 2010 Fortschritte gemacht, berichtet die Stiftung des Weltwirtschaftsforums (WEF) jetzt in Genf. Auch hätten sich acht der zehn größten Volkswirtschaften der Welt verpflichtet, bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral zu werden, also kein CO2 mehr zu emittieren.

"Alle führenden zehn Volkswirtschaften haben ihre ökologische Nachhaltigkeit wesentlich verbessert, insbesondere bei der Reduzierung der Kohlenstofflast im Energiemix, unterstützt durch ein starkes politisches Bekenntnis und Investitionen in die Energiewende", schreibt das WEF. Die Zahl der Menschen ohne Strom sei seit 2010 deutlich zurückgegangen.

Doch es gibt noch viel zu tun. So weisen die Autoren der Studie darauf hin, dass 2018 noch 81 Prozent der weltweiten Energie aus fossilen Brennstoffen stammten, globale Emissionen seien im Zeitraum bis 2019 stetig angestiegen. Noch immer hätten 770 Millionen Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu Elektrizität.

Auch stellen die Experten fest, dass die Fortschritte bei der Energiewende höchst unterschiedlich verlaufen. Länder mit hohem Einkommen machten im Vergleich zum Rest der Welt größere Fortschritte als Schwellenländer. Angeführt wird die Weltrangliste der Länder mit den größten Anstrengungen auf dem Gebiet ("Energy Transition Index") von Schweden, gefolgt von Norwegen und Dänemark.

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