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wid Groß-Gerau - Immer mehr Jugendliche in Deutschland machen sich wegen Corona Sorgen um ihre Ausbildung. ProMotor

Jugend 2021: Sorgen um die Ausbildung

Azubis in Not: Die Corona-Krise führt zu einer wachsenden Verunsicherung junger Menschen. Sie sehen ihre Situation und ihre Chancen am Ausbildungsmarkt immer negativer. 71 Prozent aller Befragten, zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind der Ansicht, dass sich die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz durch die Pandemie verschlechtert haben.


Azubis in Not: Die Corona-Krise führt zu einer wachsenden Verunsicherung junger Menschen. Sie sehen ihre Situation und ihre Chancen am Ausbildungsmarkt immer negativer. 71 Prozent aller Befragten, zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sind der Ansicht, dass sich die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz durch die Pandemie verschlechtert haben.

Bei Jugendlichen mit niedriger Schulbildung sehen sogar 78 Prozent mit großen Sorgen in die Zukunft. Für zukünftige Studierende sieht es deutlich besser aus: Weniger als ein Viertel (24 Prozent) aller Befragten glaubt, die Chancen auf einen Studienplatz seien durch Corona beeinträchtigt. Zu diesen Ergebnissen kommt die zweite Ausgabe einer repräsentativen Befragung von iconkids & youth im Auftrag der Bertelsmann Stiftung von Februar und März 2021.

Immerhin 53 Prozent der Jugendlichen haben den Eindruck, die Politik unternehme wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Das sind noch einmal drei Prozent mehr als bei der Befragung im August vergangenen Jahres. Weitere 20 Prozent sagen, dass die Politik zwar eher viel tue, aber noch immer nicht genug.

Dabei ist das Interesse junger Menschen an einer Ausbildung auch im zweiten Corona-Jahr groß: 41 Prozent der 14- bis 20-Jährigen, die noch an einer allgemeinbildenden Schule sind, möchten auf jeden Fall eine Ausbildung machen. Weitere 36 Prozent sind noch unentschieden. Das bedeutet, dass fast vier Fünftel der Betroffenen eine Ausbildung zumindest als Möglichkeit in Betracht ziehen.

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