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mp Groß-Gerau - 2019 waren rund 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, noch nicht einmal 15 Jahre alt. Free-Photos / pixabay.com

Wieder mehr junge Rauschtrinker

Die Nachricht ist beunruhigend: Rauschtrinken ist gerade unter Jugendlichen weit verbreitet. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurden in Deutschland im Jahr 2019 rund 14.500 Kinder und Jugendliche von zehn bis unter 18 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt.


Die Nachricht ist beunruhigend: Rauschtrinken ist gerade unter Jugendlichen weit verbreitet. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wurden in Deutschland im Jahr 2019 rund 14.500 Kinder und Jugendliche von zehn bis unter 18 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 20- bis unter 25-Jährigen waren es im selben Jahr 8.800 Fälle, bei den 40- bis unter 45-Jährigen 7.800 und bei den 60- bis unter 65- Jährigen 6.200. Die Auswertung der Klinikdiagnosen zeigt, dass die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen zwar rückläufig, aber immer noch mehr als doppelt so hoch sind wie zur Jahrtausendwende.

Im Jahr 2000 waren knapp 7.000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Der Höchstwert der vergangenen 20 Jahre wurde im Jahr 2012 mit rund 18.800 Fällen registriert.

Die Betroffenen wurden zuletzt wieder jünger: 2019 wurden 3.200 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und unter 15 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. Das war ein Anstieg um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen ging die Zahl der Betroffenen im Alter von 15 bis unter 18 um 2,2 Prozent auf 11.200 zurück.

Besonders erschreckend: Damit waren rund 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, noch nicht einmal 15 Jahre alt.

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