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mp Groß-Gerau - Durch zweieinhalb Stunden moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Woche lässt sich das Darmkrebs-Risiko deutlich verringern. pixabay.com

Mit Bewegung gegen Darmkrebs

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut erkranken jährlich bis zu 26.590 Frauen und 32.320 Männer daran. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung kann allerdings durch Bewegung um bis zu 30 Prozent reduziert werden.


Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut erkranken jährlich bis zu 26.590 Frauen und 32.320 Männer daran. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung kann allerdings durch Bewegung um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Experten raten deshalb zu mindestens zweieinhalb Stunden moderater oder 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität pro Woche - oder einem Mix aus Beidem.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) appelliert mit seiner Aktion "Bewegung gegen Krebs", das Training in den Vereinen verantwortungsbewusst und unter Berücksichtigung von Hygiene-Konzepten wieder zu öffnen.

Durch die anhaltende Corona-Pandemie sei nicht nur die medizinische Versorgung von Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen - wie Krebs - beeinträchtigt, sondern auch die Möglichkeit der Krebsprävention, beispielsweise durch Sport. "Die Krebsprävention durch ausreichend Bewegung und Sport im Verein ist aktuell stark eingeschränkt", so der DOSB.

Mit der bundesweiten Bewegungsoffensive "Bewegung gegen Krebs" machen die Deutsche Krebshilfe und der DOSB auf den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Krebs aufmerksam. Dickdarmkrebs weist dabei unter allen Tumoren den überzeugendsten vorbeugenden Zusammenhang auf. Bewegungslosigkeit, wie beispielsweise häufiges Sitzen, erhöht das Risiko für Dickdarmkrebs. Körperliche Aktivität - unabhängig von Geschlecht, Gewicht, Ernährung oder Hormonersatztherapie - beugt wiederum Dickdarmkrebs entschieden vor.

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